Alle wichtigen Trading-Begriffe erklärt – von Optionsgriechen bis Risikomaße. Klicke auf einen Begriff für die vollständige Definition.
Das Recht, eine Aktie zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Calls profitieren von steigenden Kursen.
Das Recht, eine Aktie zu einem festgelegten Preis zu verkaufen. Puts profitieren von fallenden Kursen.
Der vertraglich vereinbarte Kurs, zu dem eine Option ausgeübt werden kann.
Der Preis einer Option, bestehend aus innerem Wert und Zeitwert.
Der reale Wert einer Option bei sofortiger Ausübung – der Betrag, um den sie im Geld ist.
Der Teil der Optionsprämie, der über den inneren Wert hinausgeht und mit der Zeit zerfällt.
Misst, wie stark sich der Optionspreis bei einer Kursveränderung des Basiswerts um 1 € ändert.
Die Veränderungsrate des Deltas – gibt an, wie schnell sich Delta bei Kursbewegungen ändert.
Der tägliche Zeitwertverfall einer Option – für Verkäufer positiv, für Käufer negativ.
Misst die Sensitivität des Optionspreises gegenüber Veränderungen der impliziten Volatilität.
Misst den Einfluss von Zinsänderungen auf den Optionspreis – in der Praxis oft der kleinste Grieche.
Die vom Markt erwartete zukünftige Schwankungsbreite eines Wertpapiers, eingepreist in die Optionsprämie.
Das Datum, an dem eine Option ausläuft und ihr Recht nicht mehr ausgeübt werden kann.
Eine Option ist 'im Geld', wenn sie bei sofortiger Ausübung einen positiven inneren Wert hätte.
Eine Option ohne inneren Wert – der Strike liegt ungünstig zum aktuellen Kurs.
Verkauf eines Calls auf Aktien, die man bereits besitzt – erzeugt zusätzliches Einkommen.
Verkauf eines Puts mit hinterlegt em Kapital – man ist bereit, die Aktie zum Strike zu kaufen.
Kombination aus Bull Put Spread und Bear Call Spread – profitiert von geringer Volatilität.
Gleichzeitiger Kauf (oder Verkauf) von Call und Put zum gleichen Strike – wettet auf große Bewegung.
Wie ein Straddle, aber Call und Put haben unterschiedliche Strikes – günstiger, aber höhere Hürde.
Kombination aus Kauf und Verkauf von Optionen gleicher Art mit verschiedenen Strikes – begrenzt Risiko und Gewinn.
Kauf einer Call-Option – spekuliert auf steigende Kurse mit begrenztem Risiko und Hebel.
Kauf einer Put-Option – spekuliert auf fallende Kurse oder dient als Portfolio-Absicherung.
Ein Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens – Aktionäre sind Miteigentümer und partizipieren am Gewinn.
Ein Korb aus Aktien, der die Wertentwicklung eines Marktsegments misst (z. B. DAX, S&P 500).
Exchange Traded Fund – ein börsengehandelter Fonds, der einen Index günstig nachbildet.
Gewinnausschüttung eines Unternehmens an seine Aktionäre – meist quartalsweise oder jährlich.
Der Gesamtwert aller ausgegebenen Aktien eines Unternehmens zu aktuellen Marktpreisen.
Zeigt, wie viele Jahre der aktuelle Gewinn benötigt, um den Aktienkurs zu rechtfertigen.
Verhältnis von Marktpreis zu Buchwert – zeigt, ob eine Aktie über oder unter ihrem Substanzwert handelt.
Earnings Per Share – der auf eine Aktie entfallende Jahresgewinn des Unternehmens.
Die Differenz zwischen dem höchsten Kaufgebot (Bid) und dem niedrigsten Verkaufsangebot (Ask).
Die Leichtigkeit, mit der ein Wertpapier ohne großen Preiseinfluss gekauft oder verkauft werden kann.
Der Erstverkauf von Aktien eines Unternehmens an die Öffentlichkeit über eine Börse.
Verkauf geliehener Aktien in Erwartung fallender Kurse – Rückkauf zu niedrigerem Preis angestrebt.
Eine Order, die eine Position automatisch schließt, wenn der Kurs einen definierten Verlustpunkt erreicht.
Eine Order zum automatischen Schließen einer Position bei Erreichen eines Gewinnziels.
Wieviel Kapital man in einen einzelnen Trade investiert – bestimmt durch Kontostand und Risikoprozentsatz.
Verteilung des Kapitals auf verschiedene Anlagen, um das unsystematische Risiko zu reduzieren.
Der maximale Wertrückgang eines Portfolios vom Höchststand bis zum nächsten Tiefpunkt.
Das Verhältnis von möglichem Gewinn zu maximalem Verlust eines Trades.
Regelmäßige Anpassung des Portfolios, um die ursprüngliche Ziel-Gewichtung der Anlagen wiederherzustellen.
Maß für den Zusammenhang zweier Anlagen – von -1 (gegensätzlich) bis +1 (gleichläufig).
Misst die risikoadjustierte Rendite: wie viel Mehrrendite pro Risikoeinheit eine Strategie erzielt.
Mathematische Formel zur optimalen Bestimmung der Positionsgröße basierend auf Gewinnwahrscheinlichkeit und CRV.
Der Durchschnittskurs über einen definierten Zeitraum – glättet Kursbewegungen und zeigt Trends.
Momentum-Indikator zwischen 0 und 100, der überkaufte (>70) und überverkaufte (<30) Bereiche anzeigt.
Moving Average Convergence Divergence – ein Trendfolge- und Momentum-Indikator aus zwei EMAs.
Ein Kursniveau, an dem die Nachfrage historisch stark genug war, um fallende Kurse aufzuhalten.
Ein Kursniveau, an dem Verkäufer historisch stark genug waren, um steigende Kurse aufzuhalten.
Eine gerade Linie, die Kurshochs oder -tiefs verbindet und den vorherrschenden Trend visualisiert.
Japanische Kerzendarstellung: zeigt Eröffnungs-, Schlusskurs sowie Hoch und Tief einer Periode.
Die Anzahl gehandelter Aktien oder Kontrakte in einer Periode – bestätigt oder widerlegt Kursbewegungen.
Der 'Angstindex' – misst die erwartete 30-Tage-Volatilität des S&P 500 aus Optionspreisen.
Die tatsächlich realisierte Kursschwankung eines Wertpapiers über einen vergangenen Zeitraum.
Zeigt, wie hoch die aktuelle IV im Vergleich zur historischen IV-Spanne des letzten Jahres ist (0–100%).
Gibt an, an wie vielen Prozent der letzten 252 Handelstage die IV niedriger war als heute.
Die Volatilität des VIX – misst, wie stark der VIX selbst schwankt (Volatilität der Volatilität).
Futures-Kurve ist aufwärts geneigt – spätere Futures sind teurer als nähere (Normalzustand bei VIX).
Futures-Kurve ist abwärts geneigt – nahe Futures sind teurer als ferne (Zeichen von Marktpanik).
Vergleich der Performance eines Wertpapiers mit einem Referenzindex – starke Aktien outperformen den Markt.
Relativer Stärke Levy – ein spezifischer Indikator, der den aktuellen Kurs zum 27-Wochen-Durchschnitt setzt.
Die Tendenz, dass Wertpapiere ihren bestehenden Trend fortsetzen – einer der stärksten Faktoren.
Die zyklische Verschiebung von Kapital zwischen Marktsektoren entsprechend dem Konjunkturzyklus.
Handelsstrategie, die bestehende Trends identifiziert und sich ihnen anschließt – 'The trend is your friend'.
Geliehenes Kapital vom Broker, das man als Sicherheitsleistung hinterlegen muss, um gehebelte Positionen einzugehen.
Die Differenz zwischen erwartetem und tatsächlich ausgeführtem Kurs einer Order.
Gebühr, die ein Broker für die Ausführung einer Order berechnet.
Die indirekten Kosten durch den Bid-Ask-Spread – man kauft zum Ask und verkauft zum Bid.
Verschiedene Arten, eine Kauf- oder Verkaufsorder zu platzieren – Market, Limit, Stop und Varianten.