Maß für den Zusammenhang zweier Anlagen – von -1 (gegensätzlich) bis +1 (gleichläufig).
Die Korrelation misst, wie stark zwei Wertpapiere zusammen schwingen. Ein Wert von +1 bedeutet perfekten Gleichlauf, -1 bedeutet perfekten Gegenläufer, 0 bedeutet kein Zusammenhang.
Für eine wirkungsvolle Diversifikation braucht man Anlagen mit niedrigen oder negativen Korrelationen. Zwei hochkorrelierte Aktien (z. B. zwei Banken) bieten kaum echte Risikostreuung.
In Krisen steigen Korrelationen oft an – zuvor unabhängige Anlagen fallen plötzlich gemeinsam. Dieses Phänomen schwächt die Diversifikationseffekte in Crashs.
Professionelle Portfolio-Manager nutzen Korrelationsmatrizen, um das Gesamtrisiko zu schätzen und Positionen zu optimieren.
ρ = Cov(A,B) / (σA × σB)