Das Recht, eine Aktie zu einem festgelegten Preis zu kaufen. Calls profitieren von steigenden Kursen.
Eine Call-Option gibt dem Käufer das Recht – aber nicht die Pflicht –, einen Basiswert (z. B. eine Aktie) bis zum Verfallstag zu einem vorher festgelegten Preis (dem Strike) zu kaufen.
Wenn du einen Call kaufst, zahlst du eine Prämie an den Verkäufer. Im Gegenzug erhältst du das Recht, die Aktie zum Strike zu kaufen, egal wie hoch der Marktpreis steigt. Je mehr der Aktienkurs über den Strike steigt, desto wertvoller wird der Call.
Der Call-Käufer profitiert von steigenden Kursen und riskiert maximal die bezahlte Prämie. Der Call-Verkäufer (Stillhalter) kassiert die Prämie und ist verpflichtet, die Aktie zum Strike zu liefern, wenn der Käufer sein Recht ausübt.
Aktie bei 100 €, Strike 105 €, Prämie 2 €. Steigt die Aktie auf 112 €, ist der Call 7 € wert (innerer Wert). Abzüglich der Prämie von 2 € beträgt der Gewinn 5 € pro Aktie.