Damit eine Aktie ein Kaufsignal generiert, müssen gleichzeitig drei Bedingungen erfüllt sein:
Der RSL-Wert der Aktie muss größer als der RSL-Wert des übergeordneten Index sein.
Beispiel S&P 500:
Der 5-Wochen-Gleitende-Durchschnitt der Aktie muss über dem 13-Wochen-Durchschnitt liegen.
Dies ist ein Trendfilter: Er stellt sicher, dass sich die Aktie in einem kurzfristigen Aufwärtstrend befindet – nicht nur punktuell stark ist.
| Indikator | Bedeutung |
|---|---|
| MA5 > MA13 | Kurzfristiger Aufwärtstrend bestätigt ✓ |
| MA5 < MA13 | Abwärtstrend – kein Kauf, auch wenn RSL stark |
Der absolute RSL-Wert muss über 1,0 liegen – die Aktie steht also über ihrem eigenen Halbjahres-Durchschnitt. Eine Aktie die schwächer als ihr eigener Durchschnitt ist, kaufst du nicht, selbst wenn sie den Index schlägt.
In der Literatur hat sich gezeigt, dass 5 bis 7 Aktien optimal sind:
Alle Positionen gleich gewichten – keine Übergewichtung einzelner Titel.
Trades werden montags ausgeführt. Die RSL-Signale basieren auf den Wochenschlusskursen vom Freitag. Am Montag wird die Rangliste abgerufen und Positionen werden angepasst.
Wichtig: Wenn mehrere Aktien aus derselben Branche das Signal geben, bewusst Klumpenrisiken vermeiden und maximal 1–2 Titel pro Sektor aufnehmen.