Die RSL-Strategie hat klare, regelbasierte Ausstiegsbedingungen – kein Bauchgefühl, kein "Mal schauen wie es sich entwickelt".
Sobald der RSL-Wert der Aktie unter den RSL-Wert des Index fällt, verliert die Aktie ihre relative Stärke. Sie wird verkauft und durch eine stärkere Aktie ersetzt.
Beispiel:
Liegt der absolute RSL unter 1,0, steht die Aktie unter ihrem eigenen Halbjahres-Durchschnitt – der Trend ist gebrochen. Sofortiger Ausstieg.
Ausstiegssignale werden wie Einstiegssignale montags überprüft und ausgeführt. Kein zwischenzeitliches Verkaufen, auch wenn die Aktie unter der Woche schwächelt.
Warum montags? Die Strategie basiert auf Wochendaten. Tägliche Schwankungen sind Rauschen. Erst am Ende einer Woche zeigt sich, ob ein echter Trendwechsel stattgefunden hat.
So bleibt das Depot immer mit den aktuell stärksten Titeln besetzt.
Die RSL-Strategie arbeitet grundsätzlich ohne klassischen prozentualen Stop-Loss. Der RSL selbst ist der Ausstiegsfilter. Ein stark fallender Kurs führt automatisch dazu, dass der RSL-Wert unter den Index-RSL fällt – dann gibt es ohnehin ein Ausstiegssignal.
Ausnahme: Einzelne Trader setzen einen "Notfall-Stop" bei z.B. -20% um Extremszenarien wie Insolvenzen oder Flash-Crashes abzufedern. Das ist aber keine Vorgabe der originalen Levy-Strategie.