"Cut your losses short, let your profits run" – Dies ist die wichtigste Regel im Trading. Ein Stop-Loss ist das Werkzeug, um Verluste mechanisch zu begrenzen.
Mathematik der Verluste:
Je größer der Verlust, desto schwieriger der Ausgleich. Daher: Verluste früh begrenzen!
Basiert auf Chart-Analyse:
Beispiel: Aktie bei 100 €, Unterstützung bei 92 €
Stop-Loss bei 90,50 € (etwas unter der Unterstützung)
ATR (Average True Range) misst die durchschnittliche Tagesbewegung.
Stop-Loss = Kaufkurs − (2 × ATR)
Bei ATR von 3 € und Kaufkurs 100 €: Stop bei 94 €.
Vorteil: Berücksichtigt die "natürliche" Bewegung der Aktie.
Einfachste Methode: Fester Prozentsatz unter Kaufkurs.
Zu eng: Stop wird durch normale Kursschwankungen ausgelöst, bevor der Trade funktionieren kann.
Zu weit: Verluste werden zu groß, bevor der Stop greift.
Gar kein Stop: Das schlimmste – "Ich halte einfach, bis es sich erholt" → monate- oder jahrelange Verlusteposition.
Mechanischer Stop: Im System hinterlegt, wird automatisch ausgeführt.
Mentaler Stop: Nur im Kopf – sehr gefährlich! In der Praxis verschiebt man mentale Stops immer weiter nach unten ("ein bisschen mehr verlieren ist auch egal").
Empfehlung: Immer mechanische Stops nutzen.