Eine Option ist ein Vertrag, der dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht) gibt, einen Basiswert (Aktie, ETF, Index) zu einem vorher festgelegten Preis (Strike) innerhalb einer bestimmten Laufzeit zu kaufen oder zu verkaufen.
Gibt dem Käufer das Recht, den Basiswert zum Strike-Preis zu kaufen.
Wer kauft Calls? Wer steigende Kurse erwartet.
Wer verkauft Calls? Wer seitwärts laufende oder leicht fallende Kurse erwartet (und die Prämie einstreichen möchte).
Gibt dem Käufer das Recht, den Basiswert zum Strike-Preis zu verkaufen.
Wer kauft Puts? Wer fallende Kurse erwartet oder sein Portfolio absichern möchte.
Wer verkauft Puts? Wer bereit ist, die Aktie zum Strike-Preis zu kaufen, wenn sie fällt.
Strike (Ausübungspreis): Der festgelegte Preis, zu dem die Aktie gekauft/verkauft werden kann.
Prämie (Premium): Der Preis der Option. Der Käufer zahlt, der Verkäufer erhält die Prämie.
Laufzeit (Expiration): Das Verfallsdatum. Nach Ablauf ist die Option wertlos (wenn nicht im Geld).
Kontraktgröße: In den USA und Europa entspricht 1 Optionskontrat in der Regel 100 Aktien.
Apple-Aktie steht bei 180 $.
Du kaufst einen Call mit Strike 190 $, Laufzeit 3 Monate, Prämie 5 $:
Hebelwirkung: Apple stieg um 11% (180 → 200 $), die Option stieg um 100%!