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Optionen im PortfolioLektion 3 von 3

Optionen für passive Einnahmen

8 Minuten Lesezeit
Quiz enthalten

Optionen als Einkommensquelle

Viele erfahrene Investoren nutzen Optionsverkäufe als regelmäßige Einkommensquelle – ähnlich wie Vermieter Mieteinnahmen erzielen.

Die Philosophie des Optionsverkäufers

Optionen verlieren täglich an Zeitwert (Theta). Wer Optionen verkauft, profitiert davon:

  • Die Zeit arbeitet für den Verkäufer
  • Statistische Wahrscheinlichkeit auf Seite des Verkäufers (wenn OTM)
  • Regelmäßige Prämieneinnahmen

Vergleich:

  • Dividenden: 2–4% p.a. (vierteljährlich)
  • Optionsprämien: 1–3% monatlich (monatlich)

LEAPS-Covered-Calls

LEAPS = Long-term Equity Anticipation Securities (Optionen mit > 1 Jahr Laufzeit)

Strategie: Kaufe LEAPS-Calls statt der Aktie und verkaufe kurzlaufende Calls dagegen.

Vorteile: Weniger Kapital nötig als direkter Aktienkauf, höhere Kapitaleffizienz

Risikomanagement beim Optionsverkauf

Wichtige Regeln:

  1. Niemals mehr Options-Exposure als das eigene Kapital abdecken kann
  2. Breite Diversifikation über verschiedene Aktien und Sektoren
  3. Klare Exit-Regeln: Verlust-Option bei 200% der Prämie schließen
  4. In Crashs: Sofort hedgen oder Positionen reduzieren

Steuerliche Behandlung

In Deutschland werden Optionsprämien als Kapitalertrag besteuert (25% Abgeltungssteuer + Soli + ggf. Kirchensteuer).

Verluste aus Optionen können seit 2021 nur noch mit Gewinnen aus Optionen verrechnet werden – nicht mit anderen Kapitalgewinnen!

Quiz: Optionen im Portfolio

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