Verluste sind unvermeidlich im Trading. Selbst die besten Trader haben Verlustquoten von 40–50%. Der Unterschied: Wie man mit Verlusten umgeht.
Rache-Trading (Revenge Trading):
Nach einem Verlust sofort den nächsten Trade platzieren, um den Verlust "zurückzuholen".
→ Führt oft zu weiteren impulsiven, schlecht geplanten Trades
→ Lösung: Nach Verlust bewusste Pause einlegen
Averaging Down (Nachkaufen bei Verlusten):
Kaufe immer mehr einer fallenden Aktie, um den Durchschnittskurs zu senken.
→ "Schlechtes Geld wirft man dem guten nach"
→ Kann bei Qualitätsunternehmen sinnvoll sein, aber niemals als Rettungsversuch bei Fehltrades
Paralysis (Lähmung):
Nach großem Verlust unfähig, neue Trades einzugehen (Angst vor weiteren Verlusten).
→ Verpasst Gelegenheiten, Konto wächst nicht
Zu früh aussteigen:
Gewinne bei +10% nehmen, obwohl die Strategie weitere Aufwärtsbewegung signalisiert.
→ "Gewinne laufen lassen" ist das Gegenteil dieser Reaktion
Overconfidence nach Gewinnen:
Nach einer Gewinnserie glaubt man, unfehlbar zu sein → zu große Positionen.
→ Gerade nach Gewinnen die Positionsgrößen-Regeln streng einhalten!
Vor dem Trade:
Visualisiere beide Szenarien (Gewinn UND Verlust). Wenn der Verlust emotional nicht tolerierbar ist, Position verkleinern.
Nach dem Verlust:
Mental Accounting:
Betrachte das Depot als Geschäft. Einzelne Verluste sind wie Betriebskosten – unvermeidlich.
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