An der Börse gibt es immer einen Geldkurs (Bid) und einen Briefkurs (Ask):
Der Spread ist die Differenz: Ask − Bid
Beispiel: Aktie XY, Bid: 99,80 €, Ask: 100,20 €
Spread = 0,40 € = 0,40% des Kurses
Wenn du kaufst, zahlst du den Ask-Kurs. Wenn du sofort wieder verkaufst, erhältst du nur den Bid-Kurs. Du startest also direkt im Minus – in Höhe des Spreads.
Bei aktiv gehandelten Aktien (Apple, DAX-Werte) ist der Spread oft nur 0,01–0,05%. Bei kleinen, illiquiden Werten kann er 1–3% betragen!
Liquide Märkte = viele Käufer und Verkäufer = enger Spread = faire Preise
Illiquide Märkte = wenige Teilnehmer = weiter Spread = höhere Kosten, schwierige Ausführung
1. Ordergebühren (Broker-Provision)
2. Depotgebühren
Manche Broker berechnen eine jährliche Depotgebühr (0–50 €/Jahr). Neo-Broker sind meist kostenlos.
3. Währungskonversionsgebühren
Bei US-Aktien wird oft 0,25–1,5% Währungsumtauschgebühr berechnet.
4. Slippage
Die Differenz zwischen erwartetem und tatsächlichem Ausführungskurs. Bei Market Orders und illiquiden Werten kann dies erheblich sein.
Beispiel: Kauf von Aktien für 1.000 €
Für profitables Trading müssen deine Gewinne diese Kosten übersteigen. Bei Langzeitinvestoren spielen die Kosten eine untergeordnete Rolle, da Positionen lange gehalten werden.
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